Mitarbeiterbefragungen bieten wir als Teil unserer Marktforschungspraxis an. Mit der Durchführung einer Mitarbeiterbefragung lassen sich mehrere Ziele verfolgen:

  • Kenntnis der Zufriedenheit der Mitarbeiter
  • Identifizierung von allgemeinen Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeitermotivation
  • Identifizierung von Problembereichen (organisatorisch)

Bereits die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung bedeutet für die Belegschaft einen Motivationsschub, denn ihre Interessen werden wahrgenommen. Dennoch muss eine Mitarbeiterbefragung immer mit einer Zieldefinition beginnen. Am Anfang steht die Frage, was genau mit der Mitarbeiterbefragung erreicht werden soll und wie die Ergebnisse genutzt werden sollen. Aufbauend auf diesen Zielen entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden das konkrete Erhebungsdesign und den Fragebogen.

Typische Bestandteile einer Mitarbeiterbefragung

Es gibt einige Fragenkomplexe, die in nahezu jeder Mitarbeiterbefragung vorkommen. Dies sind zum Beispiel:

  • Arbeitsorganisation & Arbeitsplatz
  • Arbeitsaufgaben
  • Interne Kommunikation
  • Zusammenarbeit Team
  • Zusammenarbeit mit der Führungskraft
  • Möglichkeiten der Weiterbildung
  • Ideenmanagement – betriebliches Vorschlagwesen
  • Perspektiven
  • Gesundheitsmanagement
  • Gesamtzufriedenheit.

Daneben gibt es meist noch sehr spezifische Themengebiete, die je nach Unternehmen zu berücksichtigen sind.

Hier stellen wir Ihnen auch einen Musterfragebogen für eine Mitarbeiterbefragung zur Verfügung. Dies ist ein Standardbogen, der typische Fragen und Kriterien enthält. Wir schlagen jedoch immer vor, vor dem Beginn einer Mitarbeiterbefragung einen Workshop durchzuführen, um die Inhalte mit allen Stakeholdern abzuklären.

Eine spezielle Form der Mitarbeiterbefragung ist das Vorgesetztenfeedback oder auch 360-Grad-Feedback. Hierbei geht es um die Befragung von Mitarbeitern speziell zu den Führungskräften. Es wird daher auch Upward-Feedback genannt. Beim 360-Grad-Feedback für Führungskräfte wird die Ebene der Befragten noch größer gezogen und umfasst dann auch Kollegen und Vorgesetzte der Führungskraft.

Einen guten Einblick in die Unterschiede zu einer reinen Mitarbeiterbefragung gibt Ihnen unsere Case-Study zur Durchführung eines Führungskräftefeedbacks.

Weitere Ressourcen

Weitere Infos zum Thema Mitarbeiterbefragungen finden Sie hier

Typische Erhebungsmethode bei Mitarbeiterbefragungen: Online

Im Normalfall werden Mitarbeiterbefragungen online durchgeführt. Die Umsetzung ist dann am einfachsten und der Zugang der Mitarbeiter ist meist gewährleistet. Nicht immer ist „Online“ aber die beste Erhebungsform. Dies kann folgende Gründe haben:

  1. Nicht alle Mitarbeiter haben Zugang zum Internet. Dies kann der Fall sein in der Produktion oder in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Dann sind entweder zentrale Computer-Terminals aufzustellen, die Befragung muss mobil ausfüllbar sein oder die Mitarbeiterbefragung muss selektiv (oder ganz) durch Papierbögen ersetzt werden.
  2. Sehr strikte IT-Sicherheit: Wenn das interne Netz besonders gut geschützt ist oder sein muss, kann der Zugriff auf eine externe Anwendung wie eine Befragungssoftware ein Risiko darstellen. Dann muss man ggfs. auf andere Erhebungsformen ausweichen.

Die Sicherstellung der Anonymität ist im Übrigen selten ein echtes Problem. Natürlich müssen Mitarbeiterbefragungen anonym durchgeführt werden. Eine Aufhebung der Anonymität wäre dann möglich, wenn Einladungsmails zur Umfrage personalisiert versendet werden und die enthaltenen Links eine Kennung enthalten. Andernfalls wäre theoretisch auch eine Erfassung und Zuordnung von IP-Adressen oder MAC-Adressen möglich. Letzteres kann durch eine entsprechende Verpflichtung der durchführendes Agentur oder durch Bereitstellung zentraler Terminals verhindert werden. Ersteres kann durch unpersonalisierte Links (und arbeiten mit Cookies) verhindert werden. Eine andere Möglichkeit stellt die Generierung von Token dar, die als Kennwörter einzigartig sind und den Zugang zur Mitarbeiterbefragung ermöglichen. Die Token werden dann willkürlich den Lohnzetteln beigelegt, so dass eine Zuordnung der Token zu Mitarbeitern nicht mehr möglich ist.

Unterstützung auch im Nachgang

Wir unterstützen Sie auch nach der Mitarbeiterbefragung weiter. Falls sich die Notwendigkeit von Trainings, Teamworkshops abzeichnet oder ein Führungskräftecoaching sinnvoll erscheint, um die gewünschten Verbesserungen zu erreichen, stehen wir Ihnen zur Seite und können diese planen und durchführen.